TL;DR: Am 15. August 2026 fiel bei einem Fahrmischer auf dem Gelände eines Betonwerks bei Sindelfingen (Baden-Württemberg) das Getriebe komplett aus. Der 8-Kubik-Trommelwagen war nicht mehr aus eigener Kraft bewegbar. Von der Anfahrt bis zum sicheren Stellplatz vergingen 2 Stunden 25 Minuten. Die Betonrestmenge in der Trommel wurde zuerst kontrolliert, das Fahrzeug anschließend mit Spezialtechnik geborgen und auf einen Stellplatz gebracht statt direkt in eine Werkstatt. Gesamtkosten: 1.760 € netto.

Warum ein Getriebeschaden am Fahrmischer kein normaler Werkstattfall ist
Ein Fahrmischer ist kein gewöhnlicher Lkw mit Ladung. Er trägt eine drehende Trommel mit mehreren Tonnen Frischbeton, deren Konsistenz sich ab dem Moment des Stillstands verändert. Fällt das Getriebe aus, steht nicht nur das Fahrzeug – die Uhr für den Beton läuft mit. Genau diese Doppelbelastung unterscheidet einen Fahrmischer-Einsatz von einer normalen Sattelzug-Panne.
Am Freitag, den 15. August, meldete sich ein Betonwerk bei Sindelfingen: Ein Fahrmischer auf dem Werksgelände hatte während eines Rangiervorgangs das Getriebe verloren. Der Wagen stand quer zur Zufahrt, das Werk brauchte die Fläche für den laufenden Betrieb. Kein klassischer Autobahneinsatz, sondern ein Fall, bei dem Zeitdruck von zwei Seiten kam: vom Beton in der Trommel und vom Werksbetrieb selbst.
Dieser Bericht zeigt, warum die erste Frage der Disposition nicht „Wann kommt der Abschleppwagen“ war, sondern „Wie viel Beton ist noch in der Trommel und seit wann steht sie still“.
Was am Betonwerk bei Sindelfingen tatsächlich passiert ist
Der Fahrmischer stand auf der Ladefläche eines Betonwerks im Raum Sindelfingen, Baden-Württemberg. Während eines Manövers zwischen Mischanlage und Ausfahrt verweigerte das Getriebe den Dienst – kein Gangwechsel mehr möglich, das Fahrzeug ließ sich nicht mehr aus eigener Kraft bewegen. Ein klassischer Totalausfall des Antriebsstrangs, keine Kollision, kein Reifenschaden.
Für ein Betonwerk ist das kein kleines Ärgernis. Die Fläche, auf der der Mischer stand, wird für die Beladung anderer Fahrzeuge gebraucht. Gleichzeitig war die Trommel zum Zeitpunkt des Ausfalls teilbeladen – die genaue Restmenge musste vor Ort geklärt werden, bevor überhaupt an die Bergung des Fahrzeugs gedacht werden konnte.
Die Disposition von LKW Help 24 erhielt den Anruf am Vormittag. Erste Rückfrage: Ist noch Beton in der Trommel, dreht sie noch, und seit wann steht sie still? Diese drei Angaben entscheiden bei einem Fahrmischer über die gesamte Reihenfolge des Einsatzes – nicht die Frage, welcher Abschleppwagen am schnellsten verfügbar ist.
Warum der Beton in der Trommel die dringendste Frage ist
Bei einem havarierten Fahrmischer ist die erste Priorität nicht das Fahrzeug, sondern der Beton in der Trommel. Steht die Trommel still, beginnt die Mischung abhängig von Rezeptur, Temperatur und Zusatzmitteln abzubinden. Bleibt sie über Stunden ruhen, verfestigt sich der Beton zu einem monolithischen Block – die Trommel muss dann von Hand ausgestemmt oder komplett ausgetauscht werden, ein Schaden, der schnell in den fünfstelligen Bereich reicht.
Deshalb fragt die Disposition bei jedem Fahrmischer-Einsatz zuerst nach dem Zustand der Trommel, nicht nach der Anfahrtsroute. Ein Betonwerk kennt diese Logik in der Regel selbst, aber im Stress eines Ausfalls wird sie leicht übersehen – die Aufmerksamkeit liegt zunächst beim blockierten Fahrzeug, nicht bei der Ladung darin.
Im vorliegenden Fall war das Rührwerk beim Getriebeausfall nicht mehr antreibbar, da der Trommelantrieb bei vielen Fahrmischern über den Fahrzeugmotor bzw. eine Nebenabtriebswelle läuft. Ohne funktionierenden Antriebsstrang lässt sich die Trommel oft nicht mehr drehen – genau der Zustand, der die Uhr für den Beton am schnellsten laufen lässt.
Wie viel Zeit bleibt, bevor Beton in der Trommel fest wird?
Die Zeit bis zum Abbinden hängt von Betonsorte, Außentemperatur und Zusatzmitteln ab und lässt sich nicht pauschal auf Stunden festlegen. Bei sommerlichen Temperaturen, wie sie Mitte August in Baden-Württemberg herrschen, verkürzt sich das Zeitfenster spürbar gegenüber einem kühlen Herbsttag. Verzögerungsmittel im Beton verlängern die verarbeitbare Zeit, hohe Temperaturen und schnell abbindende Rezepturen verkürzen sie.
Als Faustregel gilt in der Baupraxis: Im Sommer zählt bei stehender Trommel jede Stunde, nicht der Tag. Das unterscheidet einen Fahrmischer-Einsatz fundamental von einer Sattelzugmaschine mit trockener Ladung, bei der ein Tag Standzeit „nur“ wirtschaftlichen Schaden bedeutet, aber kein technisches Totalversagen der Trommel auslöst.
Aus diesem Grund war die erste Vor-Ort-Maßnahme am 15. August nicht das Ansetzen der Bergungstechnik, sondern die Klärung, wie viel Restbeton sich noch in der Trommel befand und ob eine Entladung auf dem Werksgelände möglich war.
Was zuerst passiert: Entladen und Spülen vor der Bergung
Bevor ein havarierter Fahrmischer bewegt wird, klärt die Einsatzleitung, ob sich der Restbeton noch auf dem Gelände entladen oder die Trommel durchspülen lässt. Auf einem Betonwerksgelände ist das in der Regel deutlich einfacher als auf einer Autobahn-Standspur, weil Entsorgungs- und Reinigungsmöglichkeiten meist unmittelbar vorhanden sind.
Erst wenn diese Frage geklärt ist, beginnt die eigentliche Bergungsplanung für das Fahrzeug. Diese Reihenfolge – zuerst die Ladung sichern, dann das Fahrzeug – ist bei Fahrmischern kein Nebenaspekt, sondern der Unterschied zwischen einem Bergungseinsatz mit überschaubaren Kosten und einem Totalschaden an der Trommel.
Im konkreten Fall konnte das Werk selbst den Umgang mit dem Restbeton in der Trommel klären, da die entsprechende Infrastruktur vor Ort vorhanden war. Für die Bergungsmannschaft bedeutete das: Der Fokus konnte sich vollständig auf das havarierte Fahrzeug richten, ohne parallel eine improvisierte Entsorgungslösung suchen zu müssen.
Wie die Disposition den Einsatz organisiert hat
Nach dem Eingang der Meldung lief die Organisation in klaren Schritten:
- Erstgespräch: Standort, Fahrzeugtyp, Zustand der Trommel und Fahrbereitschaft abgefragt.
- Einordnung als Schwerlastfall: Ein Fahrmischer wird nicht wie ein normaler Sattelzug disponiert – Gewicht und Aufbau erfordern spezielle Bergungstechnik.
- Partnerbetrieb beauftragt: Ein Team aus dem regionalen Partnernetzwerk mit passender Bergungstechnik für hohe Nutzlasten wurde alarmiert.
- Zeitfenster kommuniziert: Realistische Ankunftszeit an das Betonwerk durchgegeben, damit die betriebliche Planung darauf reagieren konnte.
- Vor-Ort-Übergabe: Nach Ankunft direkte Abstimmung mit dem Werkspersonal zu Trommelzustand und verfügbarer Fläche.
Diese Struktur – erst einordnen, dann alarmieren, dann kommunizieren – ist der Grund, warum zwischen Anruf und Ankunft der Bergungstechnik weniger als eine Stunde vergangen ist, obwohl es sich um einen Schwerlastfall handelte.
Warum die Getriebe bei Fahrmischern häufiger ausfallen als bei Fernverkehrs-Lkw
Ein Fahrmischer im Baustellenbetrieb erlebt ein völlig anderes Belastungsprofil als eine Sattelzugmaschine im Fernverkehr. Auf der Autobahn dominieren lange, gleichmäßige Fahrstrecken. Auf und rund um Baustellen dagegen: ständige Rangiermanöver, unebener Untergrund, Gefällestrecken auf Werksgeländen und häufige Anfahrten mit voller Zuladung von 8 bis 12 Kubikmetern Beton.
Hinzu kommt der Nebenabtrieb für den Trommelantrieb, der zusätzliche Belastung auf den Antriebsstrang bringt, oft parallel zur Fahrbewegung selbst. Diese Kombination – häufige Lastwechsel, Schräglagen, Schlamm und Schotter im Baustellenumfeld sowie die permanente Doppelnutzung des Antriebsstrangs für Fahrt und Trommel – führt dazu, dass Getriebe und Kupplung bei Fahrmischern spürbar häufiger an ihre Belastungsgrenze kommen als bei reinen Transport-Sattelzügen.
Das ist kein Vorwurf an einzelne Fahrzeuge oder Hersteller, sondern eine Folge des Einsatzprofils: Ein Fahrmischer arbeitet im Schnitt mehr Zyklen aus dem Stand mit voller Last als ein Fernverkehrs-Lkw an einem ganzen Arbeitstag.
Die Herausforderung bei der Bergung eines Fahrmischers
Ein Fahrmischer verlangt andere Bergungstechnik als ein normaler Sattelzug, weil Schwerpunkt und Gesamtmasse völlig anders verteilt sind. Die Trommel sitzt hoch über dem Fahrgestell und ist – selbst teilentleert – deutlich schwerer als ein vergleichbarer Kofferaufbau. Kombiniert mit dem kurzen Radstand vieler Fahrmischer-Fahrgestelle neigt das Fahrzeug beim Anheben oder Verladen stärker zum Kippen und Pendeln als ein Sattelzug mit niedrigem Schwerpunkt.
Für die Bergungsmannschaft bedeutet das: Standardtechnik für Sattelzugmaschinen reicht nicht. Notwendig ist Bergungstechnik mit ausreichender Tragkraft und Ladehöhe für Fahrzeuge mit hohem Schwerpunkt, dazu erfahrenes Personal, das die Achslasten und den Kippwinkel beim Verladen richtig einschätzt.
Im Fall vom 15. August wurde deshalb ein Team mit entsprechend dimensionierter Schwerlast-Bergungstechnik beauftragt, nicht ein Standard-Abschleppfahrzeug. Die zusätzliche Sicherung während der Verladung – langsames Aufziehen, Kontrolle der Schräglage in jeder Phase – kostete zusätzliche Minuten, verhinderte aber jedes Risiko eines Kippens während des Verladevorgangs.
Warum die Fahrt zum Stellplatz ging – nicht direkt in die Werkstatt
Das Fahrzeug wurde auf einen Stellplatz gebracht, nicht direkt in eine Reparaturwerkstatt, weil die Werksfläche dringend freigeräumt werden musste und die Wahl der richtigen Getriebe-Werkstatt Zeit und Abstimmung mit dem Fahrzeughalter braucht. Diese Entscheidung wirkt auf den ersten Blick unspektakulär, ist in der Praxis aber der Standardweg bei komplexen Antriebsstrangschäden.
Ein Getriebeschaden ist kein Defekt, den eine x-beliebige Werkstatt spontan übernehmen kann – abhängig vom Fahrgestell-Hersteller und dem konkreten Getriebetyp braucht es passende Ersatzteile, spezialisiertes Personal und oft einen Termin. Diese Entscheidung trifft in der Regel der Fahrzeughalter, nicht die Bergungsmannschaft vor Ort. Bis diese Klärung erfolgt ist, ist ein gesicherter Stellplatz die sinnvollste Zwischenlösung: Das Fahrzeug ist aus dem Weg, sicher abgestellt, und der Werksbetrieb läuft ungestört weiter.
Diese Logik – erst wegsichern, dann in Ruhe die passende Werkstatt klären – ist ehrlicher als das Versprechen einer sofortigen Reparatur vor Ort, die bei einem Getriebeschaden ohnehin nicht realistisch ist.
Warum Bauunternehmen im Sommer besonders empfindlich auf Standzeiten reagieren
Mitte August läuft die Bausaison in Baden-Württemberg auf Hochtouren. Betonagen sind terminiert, oft im Zusammenspiel mit mehreren Gewerken, Wetterfenstern und Lieferplänen für Frischbeton. Fällt ein Fahrmischer aus, lässt sich eine geplante Betonage nicht einfach verschieben – frischer Beton wartet nicht auf einen Ersatztermin.
Ein blockiertes Werksgelände wirkt sich zudem nicht nur auf den ausgefallenen Wagen aus, sondern auf die gesamte Taktung der Ausfahrten anderer Fahrmischer. Genau deshalb war die schnelle Räumung der Fläche am 15. August für das Werk mindestens so wichtig wie die Frage, wann das Fahrzeug wieder fahrbereit ist.
Schritt für Schritt: So lief die Bergung ab
- Lagebeurteilung: Zustand des Getriebes, Position auf dem Gelände, Zustand und Menge des Restbetons in der Trommel geprüft.
- Klärung Trommelinhalt: Mit dem Werkspersonal abgestimmt, wie mit dem Restbeton umgegangen wird, bevor das Fahrzeug bewegt wird.
- Standortsicherung: Bereich um das Fahrzeug abgesichert, Zufahrt für die Bergungstechnik freigemacht.
- Verladevorbereitung: Anschlagpunkte am Fahrgestell geprüft, Schwerpunkt und Achslast für den Verladevorgang kalkuliert.
- Verladung und Transport: Fahrmischer langsam und kontrolliert verladen, zum vereinbarten Stellplatz transportiert und dort fachgerecht abgestellt.
Jeder dieser Schritte wurde dokumentiert übergeben, damit der Fahrzeughalter beim anschließenden Werkstatt-Gespräch mit vollständigen Informationen startet.
Der vollständige Zeitplan
| Uhrzeit | Phase | Aktion |
|---|---|---|
| 09:40 | Anruf | Meldung des Getriebeschadens beim Betonwerk eingegangen |
| 09:52 | Disposition | Partnerteam mit Schwerlast-Bergungstechnik beauftragt |
| 10:35 | Ankunft | Bergungsteam trifft auf dem Werksgelände ein |
| 10:35–10:50 | Lagebeurteilung | Zustand von Getriebe und Trommel geprüft |
| 10:50–11:20 | Sicherung | Standort abgesichert, Verladung vorbereitet |
| 11:20–12:05 | Bergung | Fahrmischer verladen und zum Stellplatz transportiert |
| 12:05 | Abschluss | Fahrzeug sicher auf dem Stellplatz abgestellt |
Gesamtzeit vom Anruf bis zum sicheren Stellplatz: 2 Stunden 25 Minuten.
Was die Bergung gekostet hat
| Position | Preis (EUR, netto) |
|---|---|
| Anfahrt/Vorfahrt Schwerlastbergung | 240 |
| Standortsicherung auf dem Betriebsgelände | 80 |
| Bergung & Verladung Fahrmischer (Sondertechnik, hoher Schwerpunkt) | 1.290 |
| Einsatzzeit vor Ort (Trommelkontrolle, Sicherung, Begleitung) | 150 |
| GESAMT | 1.760 € |
Alle Beträge sind Nettopreise zzgl. MwSt. Der größte Kostenanteil liegt bei der eigentlichen Bergung, weil hier Spezialtechnik mit entsprechender Tragkraft eingesetzt werden muss – ein Standard-Abschleppwagen wäre für einen Fahrmischer mit hohem Schwerpunkt schlicht nicht geeignet oder unsicher.
Zum Vergleich: Ein Tag Standzeit einer Baustelle durch fehlenden Beton kann je nach Projektgröße deutlich teurer werden als die gesamte Bergung – von Konventionalstrafen bei verzögerten Bauabschnitten ganz zu schweigen. Eine schnelle, saubere Bergung ist wirtschaftlich fast immer günstiger als jede Verzögerung.
Warum ein Laie einen Fahrmischer nicht selbst bergen sollte
- Kippgefahr durch hohen Schwerpunkt: Ohne die richtige Einschätzung von Achslast und Schwerpunkt kann das Fahrzeug beim Anheben kippen.
- Falsche Anschlagpunkte: Ein Fahrgestell für Sonderaufbauten hat andere Anschlagpunkte als ein Standard-Sattelzug – falsch gesetzt, drohen Rahmenschäden.
- Risiko für die Trommel: Unsachgemäßes Bewegen kann dazu führen, dass sich Restbeton in der Trommel ungleichmäßig verteilt und die Statik beim Transport verändert.
- Fehlende Tragkraft von Standardtechnik: Ein gewöhnlicher Abschleppwagen ist für die Gesamtmasse eines beladenen Fahrmischers oft nicht ausgelegt.
- Haftungsfragen: Bei einem Schaden während einer improvisierten Bergung trägt schnell der Fahrzeughalter oder Fahrer die Verantwortung, nicht der spätere Versicherer.
Typische Einsätze rund um Fahrmischer und Baustellenfahrzeuge in Deutschland
LKW Help 24 wird bundesweit zu ähnlichen Situationen gerufen: Fahrmischer mit Antriebsstrangschäden auf Baustellen und Betonwerksgeländen, Sattelzugmaschinen, die im Schlamm auf unbefestigtem Gelände feststecken, oder Fahrzeuge mit Getriebeschaden auf Autobahnparkplätzen nahe der Grenze. Auch winterliche Bergungen von Sattelzugmaschinen und Rettungen aus schwierigem Gelände wie bei einer 25-Tonnen-Scania im Schlamm bei Regensburg gehören zum Alltag des Partnernetzwerks.
Jeder dieser Fälle unterscheidet sich in Details, doch das Prinzip bleibt gleich: erst die Situation richtig einschätzen, dann die passende Technik einsetzen.
Vorbeugung: Was Bauunternehmen und Fuhrparks tun können
- Regelmäßige Getriebewartung speziell für Fahrmischer, die viele Lastwechsel und Nebenabtrieb-Zyklen fahren.
- Schulung der Fahrer zum schonenden Rangieren auf unebenem Baustellengelände.
- Klare Notfallprozeduren für den Fall eines Ausfalls mit gefüllter Trommel – wer entscheidet über Entladung, wer ruft die Bergung.
- Dokumentation der Betonrezeptur griffbereit, damit im Ernstfall schnell klar ist, wie viel Zeit bis zum Abbinden bleibt.
- Kontakt zu einem verlässlichen Bergungspartner im Vorfeld, statt erst im Ausfall danach zu suchen.
Reifen, Wartung und Fuhrpark: Was sonst noch zählt
Auch wenn dieser Einsatz ein Getriebeschaden war, lohnt sich für Fuhrparkverantwortliche ein Blick auf das Gesamtbild der Fahrzeugwartung. Reifen namhafter Hersteller wie Michelin, Continental oder Goodyear sind auf Baustellenfahrzeugen besonders gefordert, weil Schotter, Bordsteinkanten und Rangierbewegungen den Verschleiß beschleunigen. Wer regelmäßig Reifendruck und Profiltiefe prüft, senkt zugleich das Risiko für Folgeschäden am Antriebsstrang, weil ungleichmäßiger Reifendruck zusätzliche Lastspitzen auf Achsen und Getriebe überträgt.
Für Getriebe- und Antriebsstrangfragen ist auch ein Blick auf Komponentenhersteller wie ZF hilfreich, deren Systeme in vielen Fahrmischer-Fahrgestellen verbaut sind – regelmäßige Wartungsintervalle sind hier keine Kür, sondern angesichts der Doppelbelastung durch Fahrt und Trommelantrieb Pflicht.
Warum LKW Help 24
- 24/7 erreichbar, deutschlandweit, auch für Sonderfahrzeuge wie Fahrmischer und Baustellentechnik.
- Geprüftes Partnernetzwerk mit Bergungstechnik für hohe Nutzlasten und ungewöhnliche Schwerpunktlagen.
- Transparente Preise, feste Positionen statt versteckter Pauschalen.
- Mehrsprachige Disposition, wichtig bei internationalen Fuhrparks und Baustellenteams.
- Erfahrung mit Sonderfällen: nicht nur Sattelzug und Anhänger, sondern auch Fahrmischer, Kräne und Baumaschinen.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange bleibt Zeit, bevor Beton in der Trommel eines liegengebliebenen Fahrmischers fest wird?
Das hängt von Betonsorte, Temperatur und Zusatzmitteln ab und lässt sich nicht pauschal angeben. Bei sommerlichen Temperaturen ist die verfügbare Zeit deutlich kürzer als im Winter – im Zweifel zählt jede Stunde.
Was kostet die Bergung eines Fahrmischers mit Getriebeschaden?
Im hier beschriebenen Fall lag die Gesamtsumme bei 1.760 € netto, zusammengesetzt aus Anfahrt, Standortsicherung, der eigentlichen Bergung mit Spezialtechnik und der Einsatzzeit vor Ort. Der genaue Preis hängt von Entfernung, Gelände und benötigter Bergungstechnik ab.
Warum wird ein Fahrmischer nicht direkt in die Werkstatt gebracht?
Weil die Fläche am Einsatzort meist dringend gebraucht wird und die Wahl der passenden Getriebe-Werkstatt Zeit und Abstimmung mit dem Fahrzeughalter erfordert. Ein gesicherter Stellplatz ist die sinnvolle Zwischenstation.
Warum fallen Getriebe bei Fahrmischern häufiger aus als bei normalen Sattelzügen?
Weil Fahrmischer im Baustellenbetrieb ständig rangieren, mit voller Last aus dem Stand anfahren und der Antriebsstrang zusätzlich den Trommelantrieb bedienen muss – eine deutlich höhere Belastung als bei gleichmäßiger Autobahnfahrt.
Was passiert mit dem Beton, während das Fahrzeug geborgen wird?
Wo möglich, wird der Restbeton zuerst entladen oder die Trommel gespült, bevor die Bergung des Fahrzeugs beginnt. Auf einem Betonwerksgelände ist das in der Regel gut umsetzbar.
Ist die Bergung eines Fahrmischers rechtlich wie eine normale Abschleppung geregelt?
Ja, die grundlegenden Regelungen zum Abschleppen und Bergen liegen in § 15a StVO – bei Sonderfahrzeugen kommen zusätzlich betriebliche Absprachen mit dem jeweiligen Gelände-Betreiber hinzu.
Summary
- Fahrzeugtyp: Fahrmischer auf Lkw-Fahrgestell
- Ort: Betonwerksgelände bei Sindelfingen, Baden-Württemberg
- Ursache: Totalausfall des Getriebes
- Reaktionszeit: 12 Minuten bis Beauftragung, 55 Minuten bis Ankunft
- Gesamtzeit: 2 Stunden 25 Minuten vom Anruf bis zum sicheren Stellplatz
- Kosten: 1.760 € netto
- Zielort: gesicherter Stellplatz, keine Werkstatt
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Ein Fahrmischer mit Getriebeschaden auf der Baustelle ist ein Fall für erfahrene Spezialisten, nicht für Improvisation. LKW Help 24 ist rund um die Uhr erreichbar unter +49 160 5753826 und unter www.lkwhelp24.com – 24/7 in ganz Deutschland. Für schnelle Übersicht über unsere Leistungen: Abschleppdienst, LKW-Werkstatt, mobiler Service oder direkt Kontakt aufnehmen.
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