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Nahaufnahme einer LKW-Reifenflanke, die verschiedene Kennzeichnungen wie das M+S-Symbol und das Schneeflockensymbol zeigt, die auf die Wintertauglichkeit des Reifens hinweisen. Diese Reifen sind für schwere Nutzfahrzeuge konzipiert und bieten Sicherheit unter winterlichen Straßenbedingungen.

Allwetterreifen-Symbol beim LKW: Was müssen Truckfahrer 2027 wissen?

Dieser Artikel erklärt, was das Allwetterreifen-Symbol für LKW-Fahrer und Disponenten konkret bedeutet, welche Änderung seit Oktober 2024 gilt und was bei einer Reifenpanne auf der Autobahn zu tun ist. Alle Informationen in diesem Artikel beziehen sich ausschließlich auf Nutzfahrzeuge ab 7,5 t – keine PKW, keine Transporter unter 7,5 t.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Das Allwetterreifen-Symbol ist keine eigene gesetzliche Kennzeichnung, sondern die Kombination aus M+S und dem Alpine-Symbol (Schneeflocken-Symbol / 3PMSF) auf der Reifenflanke. Seit 2018 ist dieses Zeichen Standard für neue Winter- und Ganzjahresreifen.
  • Ab Oktober 2024 erfüllen bei winterlichen Straßenverhältnissen nur noch Reifen mit Alpine-Symbol die Winterreifenpflicht in Deutschland. Reifen mit reiner M+S-Kennzeichnung ohne Schneeflocke zählen dann nicht mehr als wintertauglich.
  • Für LKW-Flotten hat die korrekte Kennzeichnung direkte Folgen: Bußgelder, Haftungsrisiken und Einschränkungen bei der Einsatzplanung im Winter – sowohl in Deutschland als auch im Ausland.
  • LKWHelp24 ist Ihr 24/7-Ansprechpartner für mobilen LKW-Reifenservice und Pannenhilfe in ganz Deutschland. Wir bedienen ausschließlich Nutzfahrzeuge ab 7,5 t. PKW und Fahrzeuge unter 7,5 t gehören nicht zu unserem Leistungsspektrum.

Was bedeutet das Allwetterreifen-Symbol beim LKW genau?

Allwetterreifen-Symbol meint in der Praxis die sichtbaren Kennzeichnungen M+S und vor allem das Alpine-Symbol (Berg mit Schneeflocke) auf der Reifenflanke.

Es gibt kein eigenes gesetzlich definiertes Symbol nur für Allwetterreifen. Ganzjahresreifen werden über die Kombination ihrer Winterkennzeichen identifiziert. Ein Reifen gilt als wintertauglich, wenn er das Alpine-Symbol trägt – unabhängig davon, ob er als Winterreifen oder als Allwetterreifen vermarktet wird. Das Alpine-Symbol zeigt die Wintertauglichkeit von Reifen an, indem es bestätigt, dass der Reifen standardisierte Schneetests bestanden hat.

An einem typischen LKW-Reifen (z. B. 315/70 R22.5) finden Sie die Symbole auf der Seitenwand, meist in der Nähe der Reifengröße, des Lastindex und der DOT-Nummer.

  • Allwetterreifen tragen in der Regel sowohl M+S als auch das Alpine-Symbol
  • Zusätzlich stehen häufig Bezeichnungen wie „All Season“ oder „4-Season“ auf der Flanke
  • Ohne Alpine-Symbol erfüllt ein Reifen seit Oktober 2024 nicht mehr die gesetzlichen Bestimmungen bei winterlichen Bedingungen
  • Die DOT-Nummer zeigt Produktionswoche und -jahr (z. B. „0518″ = Woche 5, Jahr 2018) – relevant für Übergangsfristen
Nahaufnahme einer LKW-Reifenflanke, die verschiedene Kennzeichnungen wie das M+S-Symbol und das Schneeflockensymbol zeigt, die auf die Wintertauglichkeit des Reifens hinweisen. Diese Reifen sind für schwere Nutzfahrzeuge konzipiert und bieten Sicherheit unter winterlichen Straßenbedingungen.

Wie erkenne ich Allwetterreifen am LKW – Schritt für Schritt?

Man erkennt Allwetterreifen über das Alpine-Symbol, oft ergänzt durch M+S, sowie Hinweise wie „All Season“ oder „4-Season“ auf der Flanke. Das Profil von Allwetterreifen kombiniert Elemente von Sommer- und Winterreifen – breite Längsrillen für Wasserableitung und feine Lamellen für Schneegrip.

So prüfen Sie Ihre Reifen in 5 Schritten:

  1. Fahrzeug sichern – Motor aus, Feststellbremse angezogen, Warnblinkanlage an.
  2. Zur Außenseite des Reifens gehen – Immer von der verkehrsabgewandten Seite arbeiten.
  3. Reifengröße suchen – Auf der Seitenwand steht z. B. 385/65 R22.5 oder 315/80 R22.5.
  4. Symbole prüfen – Direkt neben der Größenangabe nach dem M+S-Zeichen und dem Alpine-Symbol (Berg mit Schneeflocke) suchen. Steht zusätzlich „All Season“, handelt es sich um einen Ganzjahresreifen.
  5. DOT-Datum checken – Die letzten vier Ziffern der DOT-Nummer verraten das Produktionsdatum. Reifen vor 2018 ohne Alpine-Symbol sind seit Oktober 2024 bei winterlichen Straßenverhältnissen nicht mehr zulässig.

Bei Zwillingsbereifung oder Trailerachsen sind manchmal nur die Kennzeichnungen auf der Außenseite gut lesbar. Prüfen Sie bei der nächsten Gelegenheit auch die innenliegenden Räder. Rechtlich entscheidend ist immer die Kennzeichnung auf der Reifenflanke, nicht das Profilbild.


Was ist der Unterschied zwischen M+S-Reifen und Alpine-Symbol?

M+S ist eine nicht geschützte Herstellerangabe ohne verbindliche Prüfnorm. Das Alpine-Symbol (3PMSF) ist ein geprüftes Wintertauglichkeitszeichen nach einheitlichen Tests.

M+S (Matsch und Schnee): Die M+S-Kennzeichnung wurde ursprünglich entwickelt, um Reifen zu markieren, die für matschige und verschneite Straßen geeignet sein sollen. Es gibt jedoch keine standardisierte Prüfung dahinter. Jeder Reifenhersteller konnte dieses Kennzeichen selbst vergeben – ohne Nachweis über tatsächliche Schneeleistung.

Alpine-Symbol (3PMSF): Das Alpine-Symbol zeigt einen Berg mit drei Gipfeln und einer Schneeflocke. Reifen mit diesem Piktogramm müssen standardisierte Tests auf Schnee bestanden haben. Konkret garantiert das Alpine-Symbol eine um 7 Prozent bessere Brems- oder Traktionsleistung auf Schnee als ein Referenzreifen. Diese Tests sind in der UNECE Regelung R117 definiert.

  • Seit 2018 müssen neue Winterreifen das Alpine-Symbol tragen, wenn sie als wintertauglich angeboten werden sollen
  • Das Alpine-Symbol ist seit 2018 für neue Reifen Pflicht – das gilt für alle Reifenarten einschließlich Winter- und Ganzjahresreifen
  • Bei Kontrollen zählt ab 2024 praktisch nur noch das Alpine-Symbol; reines M+S reicht dann nicht mehr für die Winterreifenpflicht

Was ändert sich ab Oktober 2024 für Allwetterreifen mit M+S und Schneeflocken-Symbol?

Ab Oktober 2024 akzeptiert der Gesetzgeber bei winterlichen Bedingungen nur noch Reifen mit Alpine-Symbol als wintertauglich. Alte M+S-Reifen, die bisher unter einer Übergangsregel geduldet wurden, verlieren ihren Status.

Die Neuregelung im Überblick:

  • Die Übergangsfrist für alte M+S-Reifen endet am 30. September 2024. Reifen mit M+S-Kennzeichnung, die bis Ende 2017 produziert wurden, durften bis dahin noch bei Schnee und Eis gefahren werden.
  • Ab 1. Oktober 2024 müssen Allwetterreifen im Wintereinsatz das Schneeflocken-Symbol (3PMSF) tragen, um die situative Winterreifenpflicht zu erfüllen. Reifen mit nur M+S-Kennzeichnung sind ab Oktober 2024 unzulässig.
  • Ab 1. Oktober 2024 sind nur Reifen mit Alpine-Symbol erlaubt, wenn winterliche Straßenverhältnisse herrschen – also bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte.
  • Reifen mit M+S-Kennzeichnung sind ab 2024 nicht mehr zulässig als alleiniger Nachweis der Wintertauglichkeit.

Flotten sollten ihre Bestände an älteren M+S-Reifen rechtzeitig geprüft und bis Herbst 2024 ersetzt haben. Das betrifft auch Trailer, Auflieger und Anhänger von 7,5 t aufwärts. Die Regelungen des Bundesverbands Reifenhandel sind hier eindeutig.


Gilt das alles auch für LKW und Nutzfahrzeuge ab 7,5 t?

Ja, die Unterscheidung zwischen Sommerreifen und wintertauglichen Reifen (Alpine-Symbol) gilt auch für schwere LKW, Sattelzüge und Busse. Die Straßenverkehrsordnung kennt keine eigenen Symbole nur für PKW – sie unterscheidet nach Wintertauglichkeit der Bereifung insgesamt.

Die situative Winterreifenpflicht gilt seit 2010 in Deutschland (§ 2 Abs. 3a StVO). Das bedeutet: Sobald winterliche Witterung herrscht, müssen alle Kraftfahrzeuge – auch schwere Nutzfahrzeuge – geeignete Bereifung aufweisen.

  • Wegen der hohen Achslasten beim LKW sind die Anforderungen an Wintergrip, Bremseigenschaften und Sicherheit besonders relevant
  • LKW mit ganzjährigem Fernverkehr sind oft auf Allwetterreifen angewiesen, müssen aber die Alpine-Pflicht ab Oktober 2024 beachten
  • Nach StVZO § 36 Absatz 4 müssen wintertaugliche Reifen mindestens an der permanent angetriebenen Achse und der Lenkachse montiert sein

Dieser Artikel richtet sich ausschließlich an Fahrer und Disponenten von Fahrzeugen ab 7,5 t.


Wie sieht das Alpine-Symbol (Schneeflocken-Symbol) konkret aus?

Das Alpine-Symbol zeigt drei Berggipfel mit einer Schneeflocke in der Mitte. Offiziell wird es als 3PMSF bezeichnet – das steht für „Three Peak Mountain Snowflake“. Das 3PMSF-Symbol ist international einheitlich und auf der Reifenflanke eingeprägt.

Auf einem typischen 22.5″-LKW-Reifen finden Sie das Symbol meist in der Nähe des Lastindex und Geschwindigkeitsindex, oft direkt neben der M+S-Aufschrift. Die Prägung ist mindestens 10 mm breit und gut sichtbar – vorausgesetzt, die Flanke ist sauber.

  • Das 3PMSF-Symbol weist auf eine bestandene Schneetraktionsprüfung hin und ist in der EU als Nachweis für Wintertauglichkeit anerkannt
  • Das Alpine-Symbol ist auch als 3PMSF bekannt und darf nur vergeben werden, wenn der Reifen die Tests nach UNECE R117 bestanden hat
  • Verwechseln Sie das Symbol nicht mit dekorativen Logos oder Markenzeichen einzelner Reifenhersteller – suchen Sie gezielt nach dem klar erkennbaren Berg-mit-Schneeflocke-Piktogramm
  • Ein späteres Bild kann ergänzt werden, um das Symbol visuell darzustellen

Welche Rolle spielt das M+S-Symbol (M S) auf LKW-Reifen heute noch?

M+S ist heute eher eine Zusatzinformation. Rechtlich entscheidend für Wintertauglichkeit ist ab Oktober 2024 ausschließlich das Alpine-Symbol. Das M+S-Symbol allein reicht nicht mehr aus für die Winterreifenpflicht.

Was bedeutet M+S? Die Buchstaben stehen für „Matsch und Schnee“ (auch geschrieben als „M.S.“, „M&S“ oder „M S“). Diese Kennzeichnung findet sich sogar auf einigen Sommerreifen, die für leichten Offroad-Einsatz gedacht sind. Es war nie eine Garantie für echte Wintereigenschaften.

Warum die Änderung? Der Gesetzgeber hat erkannt, dass die reine M+S-Kennzeichnung ohne Prüfnorm kein verlässliches Zeichen für Sicherheit bei Schnee, Eis und Eisglätte ist. Deshalb wurde schrittweise auf das strengere 3PMSF-System umgestellt, das auf messbarer Leistung basiert.

Für Flottenmanager bleibt M+S trotzdem nützlich:

  • Es hilft, die Reifenart einzuordnen (z. B. für Einsätze auf unbefestigten Straßen oder bei Matsch)
  • Aber M+S allein genügt nicht mehr, um die Winterreifenpflicht zu erfüllen
  • Prüfen Sie Ihre Bestände gezielt auf die Kombination M+S plus Alpine-Symbol

Erfüllen Allwetterreifen mit Alpine-Symbol die Winterreifenpflicht für LKW?

Ja, Allwetterreifen mit Alpine-Symbol gelten rechtlich als wintertaugliche Reifen und erfüllen in Deutschland die situative Winterreifenpflicht. Reifen mit Alpine-Symbol sind für winterliche Bedingungen geeignet – das bestätigt die bestandene Prüfung.

Trotzdem sind Allwetterreifen ein Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen. Die Gummimischung von Allwetterreifen bleibt bei Kälte elastisch und verhärtet nicht wie bei reinen Sommerreifen. Bei milden Temperaturen bieten Allwetterreifen gute Traktion und weniger Wechselbedarf. Doch in extremen Winterbedingungen – tiefem Schnee, starkem Eis, steilen Alpenpässen – sind spezialisierte Winterreifen mit groberem Reifenprofil oft überlegen.

Vorteile für Speditionen:

  • Ein Reifensatz für das ganze Jahr, kein saisonaler Reifenwechsel nötig
  • Weniger Standzeiten, keine Lagerkosten für Sommer- und Winterreifen getrennt
  • Ganzjahres-Einsatzfähigkeit auch bei wechselhaftem Klima

Nachteile:

  • In extremen Wintern (Alpenpässe, Erzgebirge, Skandinavien) oft weniger Grip als reine Winterreifen
  • Höherer Verschleiß im Sommer gegenüber reinen Sommerreifen

Disponenten sollten das Einsatzprofil genau prüfen: Flachland-Logistik erlaubt Allwetterreifen problemlos. Bei regelmäßigen Winter-Bergstrecken sind dedizierte Winterreifen die sicherere Wahl.


Was droht bei LKW-Kontrollen ohne Schneeflocken-Symbol im Winter?

Ohne Alpine-Symbol bei winterlichen Wetterbedingungen riskieren Fahrer und Halter Bußgelder, Punkte und ernsthafte Probleme bei Unfällen.

Ein Bußgeld von 60 Euro droht bei falscher Bereifung – das ist der Grundbetrag. Bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer oder Gefährdung steigt der Betrag deutlich. Reifen ohne Alpine-Symbol können ab 2024 Bußgelder und Punkte in Flensburg nach sich ziehen. Zusätzlich kann der Versicherungsschutz gefährdet sein: Bei einem Unfall unter winterlichen Bedingungen ohne korrekte Bereifung drohen Regressforderungen, und Versicherer könnten die Leistung kürzen.

  • Polizei kontrolliert gezielt an Steigungen, Grenzübergängen und stark befahrenen Autobahnen – dort werden Symbole, Profil und Profiltiefe geprüft
  • Unpassende Bereifung kann zur sofortigen Stilllegung des Fahrzeugs führen, was Lieferketten massiv stört und Geld kostet
  • Für den Halter kann ein Verbot der Weiterfahrt auch bei mildem Winter gelten, wenn Reifglätte oder Glatteis gemeldet sind

Empfehlung: Prüfen Sie vor jeder Wintersaison alle LKW-Reifen visuell auf das Alpine-Symbol und ausreichende Profiltiefe. Die gesetzliche Mindesttiefe liegt bei 1,6 mm, für den Wintereinsatz werden mindestens 4 mm empfohlen.


Allwetterreifen-Symbol und Fahrten ins Ausland (z. B. Österreich, Schweiz, Italien)

Im Ausland gelten teils strengere oder abweichende Vorschriften. Das Alpine-Symbol wird jedoch fast überall als Nachweis der Wintertauglichkeit akzeptiert.

Österreich: Es gilt eine zeitraumbezogene Winterreifenpflicht (1. November bis 15. April) bei winterlichen Verhältnissen. Reifen mit Alpine-Symbol werden anerkannt. Für LKW gelten teils detaillierte Profiltiefenregeln, die über die deutsche Mindestanforderung hinausgehen können.

Schweiz: Es besteht keine starre Pflicht für Winterreifen. Allerdings riskieren Fahrer mit nicht angepasster Bereifung bei Unfällen erhöhte Haftung und Bußgelder. Alpine-Symbol-Reifen sind die sicherste Wahl.

Italien: Regionale und saisonale Regelungen variieren stark. In alpinen und norditalienischen Regionen wird bei Kontrollen besonders auf Winterkennzeichnung geachtet. Das Alpine-Symbol hilft bei jeder Kontrolle.

Empfehlung für Flotten:

  • Vor Auslandsfahrten die aktuellen Vorgaben des Ziellandes prüfen
  • Nur LKW mit korrekt gekennzeichneten Reifen (Alpine-Symbol) für internationale Touren einplanen
  • Dokumente zur Bereifung (Reifentyp, Symbol, DOT) im Fahrzeug mitführen

Wie wirkt sich die Wahl der Allwetterreifen auf LKW-Betriebskosten aus?

Allwetterreifen mit Alpine-Symbol können Wechsel- und Lagerkosten sparen. Sie müssen aber zur Laufleistung und zum Einsatzprofil der Flotte passen.

  • Weniger Stillstand für saisonalen Reifenwechsel bedeutet mehr Einsatzstunden pro Fahrzeug – besonders relevant bei Just-in-time-Logistik und internationalen Touren
  • Allwetterreifen machen inzwischen über 15 Prozent der verkauften Reifen aus – ein deutliches Zeichen, dass viele Flotten auf diesen Kompromiss setzen
  • Die Unterschiede zwischen Marken und Modellen können bei nassen Sommer- oder trockenen Winterbedingungen erheblich sein – nicht jeder Allwetterreifen ist gleich gut
  • Das EU-Reifenlabel bietet Informationen zu Nasshaftung, Kraftstoffeffizienz und Geräuschpegel, kann also als Entscheidungshilfe beim Kauf dienen

Disponenten sollten Fahrprofile analysieren, bevor sie komplett auf Allwetterreifen umstellen:

Einsatzprofil

Empfehlung

Autobahn-Langstrecke Flachland

Allwetterreifen mit Alpine-Symbol geeignet

Stadtverteiler / Nahverkehr

Allwetterreifen oft wirtschaftlich sinnvoll

Regelmäßig Alpenpässe / Gebirge

Spezialisierte Winterreifen empfohlen

Baustellenverkehr

Einsatzprofil und Felgen individuell prüfen

Im Pannenfall ist oft nicht die Wunschausführung verfügbar. Im Notdienst zählt zuerst die schnelle Wiederaufnahme der Fahrt.


Was tun direkt nach einem Reifenplatzer mit Allwetterreifen auf der Autobahn?

Nach einem Reifenplatzer zählt zuerst die Sicherheit, dann die Absicherung der Pannenstelle und erst danach die Prüfung von Symbolen und Reifendaten.

Schritt 1 – Fahrzeug kontrolliert anhalten: Fahrzeug kontrolliert ausrollen lassen. Auf den Standstreifen oder einen Parkplatz fahren. Warnblinkanlage sofort einschalten. Nicht auf dem Fahrstreifen stehen bleiben.

Schritt 2 – Personen sichern: Warnweste anziehen. Fahrerhaus vorsichtig auf der verkehrsabgewandten Seite verlassen. Sich hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen. Mitfahrer ebenfalls.

Schritt 3 – Pannenstelle absichern: Warndreieck in ausreichendem Abstand aufstellen. Keine riskanten Reparaturversuche am Fahrstreifen. Die eigene Sicherheit geht vor.

Schritt 4 – Reifendaten prüfen (nur wenn sicher möglich): Reifen und Symbole (M+S, Alpine, DOT, Größe) nur prüfen, wenn das gefahrlos von der sicheren Seite aus möglich ist. Notieren Sie Größe und Achsposition.

Schritt 5 – LKWHelp24 kontaktieren: Rufen Sie an oder senden Sie eine WhatsApp mit Ihrem Standort und den Reifendaten. Wir organisieren den mobilen LKW-Reifenservice zu Ihnen.

Ein LKW steht auf dem Standstreifen einer deutschen Autobahn, während ein Warndreieck aufgestellt ist, um auf eine Reifenpanne hinzuweisen. Der LKW ist möglicherweise mit Winterreifen oder Allwetterreifen ausgestattet, die für die aktuellen Witterungsbedingungen geeignet sind.

Welche Angaben braucht LKWHelp24 beim Anruf im Reifenpannen-Notfall?

Wir benötigen exakte Standort-, Fahrzeug- und Reifendaten, um den passenden mobilen LKW-Reifenservice in 30–60 Minuten zu Ihnen zu schicken.

Standort:

  • Autobahnnummer und Fahrtrichtung
  • Kilometer-Stein oder Name der Raststätte / des Parkplatzes
  • Im Idealfall: Standort-Pin per WhatsApp senden

Fahrzeug:

  • Art des Fahrzeugs (z. B. Sattelzugmaschine 4×2, Anhänger, Auflieger)
  • Gesamtgewicht (mindestens 7,5 t) – keine PKW oder Transporter unter 7,5 t
  • Kennzeichen

Reifen:

  • Reifengröße (z. B. 385/65 R22.5 oder 315/70 R22.5)
  • Achsposition (z. B. Lenkachse, Antriebsachse, Trailer links außen)
  • Info, ob Allwetterreifen / M+S / Alpine-Symbol vorhanden

Sonstiges:

  • Anzahl defekter Reifen
  • Ob das Fahrzeug noch rollfähig ist
  • Bevorzugte Zahlungsart (bar, Karte oder Rechnung für Flottenkunden)

WhatsApp ist der schnellste Kanal. Senden Sie Standort, ein Foto des Reifens und die Größenangabe direkt an +49 160 5753826. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Polnisch und Russisch.


Wie hilft LKWHelp24 konkret bei Reifenpannen mit Allwetterreifen?

LKWHelp24 organisiert 24/7 einen mobilen LKW-Reifenservice aus einem Netzwerk von rund 2.500 Partnerwerkstätten in ganz Deutschland – ausschließlich für Fahrzeuge ab 7,5 t.

  • Anfahrtszeit: Typisch 30–60 Minuten, je nach Ort und Verkehrslage, direkt zur Standspur oder zum Parkplatz
  • Vor-Ort-Lösung: Rund 90 % der Reifenprobleme werden vor Ort gelöst, sodass kein Abschleppen nötig ist. Nur bei schweren Schäden organisieren wir Abschleppdienst oder Bergung.
  • Preise: Einsätze ab 290 € tagsüber bzw. ab 429 € abends, nachts und am Wochenende (netto, zuzüglich Reifen). Keine versteckten Kosten.
  • Reifen: Der konkrete Reifen stammt aus dem vorhandenen Lagerbestand des Partners. Eine bestimmte Marke kann im Notfall nicht garantiert werden. Eine Wunschmarke ist gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit möglich.
  • Zahlung: Bar oder per Karte. Rechnungen für Speditionen und Flottenkunden möglich.
Ein mobiler Reifenservice steht an einer Autobahnraststätte neben einem schweren LKW, um einen Reifenwechsel durchzuführen. Das Fahrzeug ist mit verschiedenen Reifen, darunter Winterreifen und Allwetterreifen, ausgestattet, die für die aktuellen Witterungsbedingungen geeignet sind.

Welche Art von Fahrzeugen bedient LKWHelp24 – und welche nicht?

LKWHelp24 hilft ausschließlich bei schweren Nutzfahrzeugen ab 7,5 t.

Wir bedienen:

  • Sattelzugmaschinen und Auflieger
  • Motorwagen mit Anhänger
  • Schwere Kommunalfahrzeuge
  • Busse und andere Nutzfahrzeuge über 7,5 t
  • Reifengrößen ab R17.5 (17.5″, 19.5″, 22.5″)

Wir bedienen nicht:

  • PKW, SUV, Wohnmobile, Wohnwagen
  • Kleintransporter und Vans wie Sprinter, Boxer, Ducato, Ford Transit, Iveco Daily
  • Alle Fahrzeuge unter 7,5 t

Alle Informationen zum Allwetterreifen-Symbol in diesem Artikel beziehen sich auf LKW- und Nutzfahrzeug-Reifen.


Wie sollten Flottenmanager ihre LKW-Allwetterreifen bis Oktober 2024 planen?

Flottenverantwortliche sollten gezielt prüfen, welche Reifen noch nur M+S tragen, und diese schrittweise durch Alpine-gekennzeichnete Allwetter- oder Winterreifen ersetzen. Die Änderung ist seit Oktober 2024 in Kraft.

  • Bestandsaufnahme: Legen Sie eine interne Liste aller Reifen an – Achse, Größe, Symbol, DOT-Datum. Fahrzeuge mit Altbeständen (nur M+S, ohne Alpine) haben Priorität.
  • Fernverkehr zuerst: Fernverkehrsfahrzeuge zuerst umrüsten, da sie eher in strengen Winterregionen und im Ausland unterwegs sind.
  • Timing: Umstellungen am besten außerhalb der Hauptsaison planen, um Werkstattengpässe zu vermeiden. Nicht bis Ostern oder den ersten Schnee warten.
  • Realistische Erwartungen: LKWHelp24 unterstützt bei akuten Reifenpannen rund um die Uhr, ersetzt aber keine dauerhafte Reifenlager- oder Flottenplanungssoftware.

Eine vorausschauende Planung spart Geld, vermeidet Bußgelder und hält die Flotte einsatzbereit – auch bei unerwarteter Witterung.


Wie pflegt man Allwetterreifen mit Alpine-Symbol am LKW richtig?

Regelmäßige Kontrolle von Luftdruck, Profiltiefe und Schäden ist bei Allwetterreifen noch wichtiger, weil sie ganzjährig genutzt werden und keiner saisonalen Pause unterliegen.

  • Luftdruck: Halten Sie den Reifendruck in den vom Hersteller vorgegebenen Bereichen. Zu niedriger Druck erhöht Verschleiß und Kraftstoffverbrauch, zu hoher Druck verringert die Aufstandsfläche.
  • Sichtprüfung: Prüfen Sie regelmäßig auf Risse, Beulen, Fremdkörper und Beschädigungen an der Flanke und im Profil.
  • Ungleichmäßiger Abrieb: Wenn sich Reifen ungleichmäßig abnutzen, kann das auf Achs- oder Fahrwerksprobleme hinweisen. Lassen Sie das zeitnah prüfen.
  • Tourenpause nutzen: Machen Sie bei jeder Pause einen schnellen Rundgang um das Fahrzeug und checken Sie Profile sowie Flanken der Räder.
  • Symbol allein reicht nicht: Auch ein Reifen mit korrektem Alpine-Symbol verliert seine Wintertauglichkeit, wenn Profil und Gummi verschlissen oder beschädigt sind. Ersetzen Sie Reifen rechtzeitig – unabhängig von der Kennzeichnung.

FAQ zum Allwetterreifen-Symbol beim LKW

Gibt es ein eigenes gesetzliches Symbol nur für Allwetterreifen?

Nein, es gibt kein spezielles „Allwetterreifen-Symbol“ in der Straßenverkehrsordnung. Gesetzlich relevant ist das Alpine-Symbol (Berg mit Schneeflocke), das sowohl auf Winterreifen als auch auf Ganzjahresreifen stehen kann. Es bestätigt die Wintertauglichkeit nach standardisierten Tests. Die Regel kennt nur die Unterscheidung zwischen Reifen mit und ohne Alpine-Symbol – nicht zwischen Reifenarten wie „Allwetter“ oder „Winter“.

Darf ich nach Oktober 2024 noch mit reinen M+S-Reifen ohne Schneeflocken-Symbol im Winter fahren?

Bei winterlichen Straßenverhältnissen erfüllen reine M+S-Reifen ohne Alpine-Symbol die Winterreifenpflicht nicht mehr. Seit dem 1. Oktober 2024 müssen alle wintertauglich eingesetzten LKW-Reifen das Schneeflocken-Symbol tragen. Wer trotzdem mit reinen M+S-Reifen bei Schnee, Eis oder Reifglätte fährt, riskiert ein Bußgeld ab 60 Euro, Punkte in Flensburg und im Schadensfall erhebliche Haftungsrisiken. Das Verbot gilt für alle Kraftfahrzeuge in Deutschland.

Sind Allwetterreifen mit Alpine-Symbol für schwere Wintertouren in den Alpen ausreichend?

Rechtlich gelten sie als wintertauglich. Technisch sind Allwetterreifen aber ein Kompromiss. Für häufige Fahrten in Hochlagen mit starkem Schneefall und steilen Steigungen sind spezialisierte Winterreifen mit aggressiverem Profil oft die sicherere Wahl. Die Leistung bei tiefer Kälte und schwerem Schnee ist bei reinen Winterreifen in der Regel besser als bei Ganzjahresreifen – auch wenn beide das gleiche Alpine-Symbol tragen.

Wie alt dürfen LKW-Allwetterreifen mit Alpine-Symbol maximal sein?

Es gibt keine starre gesetzliche Altersgrenze für Reifen. Aber mit zunehmendem Alter verschlechtert sich die Gummielastizität, was die Eigenschaften bei Kälte und auf nassen Straßen verschlechtert. Flotten sollten neben dem Symbol immer auch das DOT-Datum, die Profiltiefe und sichtbare Schäden prüfen. Reifen, die älter als 5–6 Jahre sind, sollten besonders kritisch bewertet und frühzeitig erneuert werden.

Wie erreiche ich LKWHelp24 im Notfall am schnellsten?

Am schnellsten geht es per WhatsApp. Senden Sie Ihren Standort-Pin und die Reifendaten an +49 160 5753826. Alternativ erreichen Sie uns telefonisch unter derselben Nummer. LKWHelp24 organisiert 24/7 den passenden mobilen LKW-Reifenservice aus einem Netzwerk von rund 2.500 Partnerwerkstätten in ganz Deutschland. Typische Anfahrtszeit: 30–60 Minuten. Wir bedienen ausschließlich Nutzfahrzeuge ab 7,5 t.


Sie stehen auf der Autobahn und brauchen jetzt Hilfe?

Kontaktieren Sie LKWHelp24 – 24/7, 365 Tage im Jahr.

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